Ludwig Müller präsentiert sein Programm:
Total brachial
Endlich bricht der bislang hauptsächlich für seinen skurrilen Wortwitz bekannte Entertainer einmal alle Regeln des guten Geschmacks. Und redet völlig ohne jedes Tabu über das Thema, das uns im Grund am allermeisten interessiert: Die Kohle. Oder besser: über Minus und Miesen, Pleite- und Geschäftemacher, den täglichen Beschiss. Und die Feststellung: wer brav und fleißig einfach nur seine Arbeit macht, hat alles getan, um verarmt und einsam zu krepieren.
Angesichts seiner eigenen Misere scheint dem sichtlich erregten Comedian keine Frage zu blöd zu sein. Grund und Boden gehört der Arbeiterklasse – aber darf sich ein braver Gewerkschafter nicht vielleicht am Dach was bauen? Krieg ich meine Maut zurück wenn ich auf der Autobahn zurückschieb? Wir lesen von türkischer Hausmannskost, aber haben sie schon einmal einen türkischen Hausmann gesehen? Und was soll der Ausdruck Doppelhaushälfte – ein halbes Hendl ist auch keine Doppelhennenhälfte.
Das Leben beginnt in der Wiege, denn da werden wir zum ersten Mal verschaukelt. Und ab und zu auf den Arm genommen. Alles Lug und Trug. Erfolg verspricht nur mehr die Brachialmethode, quasi im Armumdrehen. Und das Einzige was noch gesund ist, ist unser Egoismus. Motto: gemeinsam sind wir schwach, aber alleine können wir alles schaffen.
BURG-KABARETT
Alte Burg Gmünd
Samstag, 15. Dezember 2007, 20.00 Uhr
Vorverkauf 9,- , Abendkasse 11,-
Vorverkauf und Reservierung unter Telefonnummer 04732 3639





[...] Noch tiefer im Süden ist Kabarett angesagt. Der bislang hauptsächlich “für seinen skurrilen Wortwitz bekannte Entertainer” Ludwig Müller gibt sich die Ehre und bricht einmal alle Regeln des guten Geschmacks. So will er “völlig ohne jedes Tabu über das Thema, das uns im Grund am allermeisten interessiert: Die Kohle.” sprechen. Das Fazit sei an dieser Stelle schon mal verraten: “wer brav und fleißig einfach nur seine Arbeit macht, hat alles getan, um verarmt und einsam zu krepieren.” – BURG-KABARETT, Alte Burg Gmünd, Sonnabend, 15. Dezember, 20.00 Uhr – In diesem Sinne arbeiten wir mal stoisch weiter. [...]