He Du! So heißt es am Faschingsdienstag in Gmünd. Ich bin heute mittag auch reingefallen und hab mit dem üblichen “Servus” gegrüßt. Ist aber falsch!! Heißt “He Du”!
He Du! Also in Gmünd in Kärnten.
Die Stadttore sind verschlossen.

Und an jedem Haus hing ein Spruch. Man könnte jetzt fast ein Rätsel draus machen. An welchem Haus hing der jeweilige Spruch?

Alles war hübsch dekoriert. Allerdings sind leider die wenigsten Zuschauer maskiert.

Mit etwas Verspätung ging der Zug los. Und hier schon mal der erste Unterschied zum rheinischen Karneval. Keiner ruft “Der Zoch kütt!”. Der Zug geht einfach los.
Viele freche Früchtchen waren dabei aber auch viele andere Aussagen. Natürlich kam die Euro 2008 vor und einige Bienen und Zwerge waren auch unter den Aktiven. Ganze Firmen bildeten Gruppen und die Gemeinde-Mitarbeiter waren auch als Frucht-Gruppe vertreten.

Beim Rückweg war die Zugordnung etwas durcheinander geraten, aber das minderte den Frohsinn nicht. Kamelle wurden auch geworfen, obwohl sie hier nicht Kamelle sonder “Zuckerl” heißen. Auch hier ruft keiner “Zuckerl” – man ruft “He Du!”
Das Lappenclown-Kostüm wird für Papageno gehalten; im Mozart-Land nachvollziehbar.
Die 1. Live-Übertragung ist zwar mittendrin leider abgebrochen, aber immerhin hat sich eine Besucherin entschlossen, nach Gmünd zu fahren, nachdem sie den ersten Teil des Faschings-Umzug im Internet betrachtet hatte.
Nächstes Jahr werden wir sicher einiges ändern. Wir werden einen “Übertragungswagen” haben und hoffentlich auch Kommentatoren. Bewerbungen als ‘Kamerakind’ und Moderator werden jetzt schon angenommen.
Nach dem Zug wurde in der Alstadt weiter gefeiert. Die Kinder zogen zum Schloss. Da gab es Kinder-Fasching mit Disco.





